Musikhaus
Burgkunstadt,
Burgkunstadt

In Burgkunstadt war die Idee eines evangelischen Musikhauses entstanden – gedacht als besonderer Ort der Begegnung und des gemeinsamen Musizierens. Geplant waren Instrumental- und Vokalunterricht, offene Räume für Ensembles und Gruppen sowie vielfältige kulturelle Angebote. Das Musikhaus sollte mehr sein als eine Musikschule und Menschen durch die Sprache der Musik miteinander verbinden, sodass gemeinsames Lernen und Austausch möglich wurden.

Ein angeschlossenes Café war vorgesehen, um Gäste aus Nah und Fern willkommen zu heißen und den Begegnungscharakter des Ortes zu stärken. Das Musikhaus war als inklusiver Betrieb konzipiert, in dem Menschen mit und ohne Behinderung zusammenarbeiten sollten. Träger sollte das Dekanat Michelau sein, sodass unter dem Dach der evangelisch-lutherischen Kirche eine „Kirche am anderen Ort“ hätte entstehen können – mit dem Ziel, die kulturelle Landschaft und das soziale Miteinander in der Region langfristig zu bereichern.

Für das Vorhaben war bereits ein Gebäude ins Auge gefasst worden, und erste Gespräche über Umbau und Sanierung mit einem Investorenehepaar vor Ort hatten stattgefunden. Im weiteren Verlauf zeigte sich jedoch, dass das Projekt in seiner damaligen Größenordnung und Komplexität nicht realisierbar war. Die Initiative wurde daher nicht umgesetzt, lieferte aber wertvolle Impulse für zukünftige Überlegungen und kleinere, tragfähigere Formate kirchlicher Präsenz im kulturellen Raum.

Kontakt: Priska Kestel und Katharina Flierl, info@musikhaus-burgkunstadt.de 

Weitere Infos: www.musikhaus-burgkunstadt.de

Instagram: @musikhaus_burgkunstadt

Musikhaus Burgkunstadt
Burgkunstadt
Burgkunstadt Deutschland